Restposten sind für viele Schnäppchenjäger durchaus interessant. Denn häufig ist die Qualität der Artikel keineswegs schlecht. Dafür werden sie aber zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten. Warum das möglich ist, kann unterschiedliche Gründe haben. Häufig handelt es sich um sogenannte B-Ware, die eine minimale Beschädigung hat. Oder das Produkt stammt aus einem Programm, das nicht mehr angeboten wird. Vielen Menschen ist es egal, ob Schuhe beispielsweise aus der Kollektion des letzten Jahres stammen und freuen sich über einen deutlich tieferen Preis. Auch bei Amazon gibt es jetzt Restposten zu erwerben.

Restposten bei Amazon

Amazon legt sehr viel Wert darauf, dass die Kunden die Übersicht behalten. So sind die Artikel nach TagesdealsBlitzangeboten, sogenannten B-Ware Warehouse-Deals und eben auch Sonder- und Restposten eingeteilt. Auf Letztere wird im Folgenden genauer eingegangen und erläutert, warum diese bedenkenlos gekauft werden können.

Fernseher, Smartphones, Festplattenrekorder, Kopfhörer, Laptops und viele andere Produkte können bei Amazonunter der Kategorie Restposten zu günstigen Preisen erworben werden. Da hier immer wieder neue Schnäppchen zu finden sind, sollte der Kunde regelmäßig nachschauen. Zudem macht es Sinn, den Newsletter zu abonnieren, um kein günstiges Angebot mehr zu verpassen. Häufig sind nur wenige Exemplare erhältlich, sodass Eile geboten ist. Denn wenn diese verkauft sind, werden sie sehr wahrscheinlich nicht noch einmal angeboten. Sehr günstig sind zudem auch die sogenannten Amazon Warehousedeals. Hierbei handelt es sich um bereits geöffneteaber trotzdem noch neuwertige Produkte.

Was ist der Unterschied zwischen Rest- und Sonderposten?

Restposten

Restposten sind Produkte, die aus unterschiedlichen Gründen (altes SortimentProduktionsfehlerVerpackungsschäden) von einem Unternehmen aus dem Sortiment genommen wurden. Damit sich das Lager leert, werden sie zu sehr günstigen Konditionen angeboten und in der Zukunft nicht mehr produziert.

Sonderposten

Sonderposten hingegen sind Produkte, die aus verschiedenen Gründen sehr günstig angeboten werden. Beispiele hierfür können ÜberproduktionenWarenretouren und Verpackungsschäden sein. Anders als die Restpostensollen diese Artikel meistens auch noch in der Zukunft hergestellt werden sollenSonderposten sind in der Regel vom Austausch ausgeschlossen.

Warum sollten Restposten gekauft werden?

Der große Vorteil von Restposten ist, dass die Artikel sehr viel günstiger als regulär angeboten werden. Dennoch muss der Kunde keineswegs auf Qualität verzichten. Denn die Produkte selber sind zumeist völlig unversehrt. Häufig hat aber die Verpackung eine kleine Beschädigung. Dadurch kann der Artikel nicht mehr auf normalem Wege angeboten werden. Unter Restposten fallen allerdings auch solche Produkte, die einer alten Kollektion angehören. Auch diese werden nicht mehr produziert und die Restbestände daher deutlich günstiger angeboten. Kunden, die keinen Wert auf die neueste Kollektion legen, können von diesen Angeboten profitieren.

Jedes zweite Produkt wird zurückgeschickt

In einigen Warengruppen wird ungefähr jede zweite Bestellung an den Verkäufer zurückgeschickt, wie zum Beispiel bei Kleidung oder Schuhen. Bei elektronischen Geräten sind es hingegen nur acht bis neun Prozent. Viele Kunden denken schon bei der Bestellung an eine etwaige Rücksendung innerhalb der vorgeschriebenen Widerrufsfrist (meistens 14 Tage). Denn sehr oft herrscht Unklarheit darüber, ob die bestellten Kleidungsstücke oder Schuhe auch wirklich passen, da sie nicht wie in einem Geschäft vor Ort anprobiert werden können. Daher werden diese dann in mehreren Größen bestellt, um auf jeden Fall die passende zu erhalten. In einer Studie wurde herausgefunden, dass Kunden die Waren häufiger zurückschicken, wenn sie diese auf Rechnung bestellt haben, als wenn der Kaufpreis bereits im Vorfeld bezahlt wurde.

Bei Amazon werden Retouren zu Restposten

Bei Amazon kommen jeden Tag unzählige Retouren zurück. Teilweise sind die Produkte sogar bereits geöffnet worden. Wenn sich diese aber noch in einem einwandfreien Zustand befinden, werden sie günstiger weiterverkauft. Häufig müssen sie zuvor allerdings noch etwas „bearbeitet“ werden. So werden Kleidungsstücke zunächst von Fusseln oder Flecken befreit und aufgebügelt. Für große Versandhäuser gehören diese Arbeiten zum Tagesgeschäft. Einige dieser kooperieren sogar mit Unternehmen, die sich nur um die Aufbereitung der Waren kümmern. Häufig müssen diese auch neu verpackt werden, was gerade bei elektrischen Geräten ein Problem sein kann, wenn der Originalkarton stark beschädigt ist oder sogar ganz fehlt.

Diese Neuverpackungen stellen aus Sicht von Verbraucherschützern auch bei anprobierten Kleidungsstücken kein Problem dar. Denn schließlich werden T-ShirtsHosenHemden und Co. auch in Warenhäusern vor Ort von mehreren Personen anprobiert. Wenn Elektronik allerdings in einem beschädigten Karton zurückkommt, ist dies schon eher ein Problem, selbst wenn die Ware selber unbenutzt und in Ordnung ist. Daher macht es durchaus Sinn, als Händler schon bei dem Bestellvorgang darauf hinweisen, dass defekte Verpackungen nicht zurückgenommen werden.
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